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Tigerface
Anmeldungsdatum: 26.04.2019 Beiträge: 973
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Verfasst am: 29.04.2019, 19:46 Titel: Maschinennadeln? |
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hi ihr Lieben
bei meiner Näherei mit Jeansstoff sind mir schon viele Nadeln abgebrochen. Primär nehme ich Nähmaschinennadeln von Schmetz, weil ich sie für qualitativ hochwertig halte - bisher jedenfalls. Dann hatte ich Nadeln von Buttinette (Hausmarke). Sowohl Ledernadeln als auch Jeansnadeln, also beide Marken. Universalnadeln in 90 habe ich auch versucht. Manche haben keine 10 cm genäht, dann machte es "ping" und die Spitze war ab. Meistens war es an der Stelle, wo 4 Lagen Jeansstoff aufeinander getroffen sind oder Kappnaht und noch eine Lage. Bis jetzt habe ich auf diese Weise 20 Nadeln gekillt.
Gibt es für das Projekt qualitativ bessere Nadeln? Oder kann es sein, dass Maschinennadeln einfach vom Liegen von der Qualität nachlassen? Einige waren etwas älter. Aber früher habe ich sowas nie gehabt. Oder sind die echt nicht mehr so hochwertig, wie ich das in Erinnerung habe?
Wie sind eure Erfahrungen?
Und dann gleich noch ne Frage:
Bei den Fotos von Gabi habe ich dieses hier gefunden:
https://www.patchwork-quilt-forum.de/bilder/Binding_11-Ecke1.jpg
Ist das ein spezieller Fuß und wie heißt der? Gibt es den für alle Maschinen oder sind die je nach Fabrikat unterschiedlich?
Ich habe eine AEG Maschine.
Meine uralte Prinzess ist derzeit außer Betrieb, weil der Oberfadenspanner defekt ist.
Dankeschön für eure Antworten. _________________ Lieber Gruß Annette
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Ignoranz tötet! |
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Verfasst am: 29.04.2019, 19:46 Titel: Werbung |
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Tigerface
Anmeldungsdatum: 26.04.2019 Beiträge: 973
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Verfasst am: 01.05.2019, 09:42 Titel: |
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hi ihr Lieben
meine Fragen waren durchaus ernst!
Es wurde ja gelesen; gibt es wirklich niemand, der meine Fragen beantworten kann oder will? _________________ Lieber Gruß Annette
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Ignoranz tötet! |
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Tinchen34

Anmeldungsdatum: 27.11.2018 Beiträge: 305
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Verfasst am: 01.05.2019, 09:48 Titel: |
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Hallo,
ich habe da wirklich keine Antwort drauf.
Man darf sich von den Zahlen, wie viele es angeklickt haben, auch nicht iritieren lassen. Geh mal zb auf den Babyquilt, den ich letzte Woche hier veröffentlich habe. Da schauen 100 drauf und es antworten 5. Aber was soll man auch sagen? Schön, toll, herrlich!
Ich sage immer etwas, wenn es mir gefällt oder ich eine Antwort weiß, aber es wird halt nicht 100x geschrieben: Ich weiß nichts! oder auch nicht 100x schön, toll, herrlich!
Habe Geduld und dann antwortet auch diejenige, die wirklich Ahnung hat. _________________ Liebe Grüße,
Tinchen |
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ciege

Anmeldungsdatum: 01.12.2012 Beiträge: 966
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Verfasst am: 01.05.2019, 09:50 Titel: |
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Ich nähe durchaus noch mit Nadeln, die sehr alt sind. Sonst kaufe ich Schmetz Nadeln. Gelegentlich brechen auch welche, aber eine Häufigkeit konnte ich nicht erkennen.
Jeans nähe ich allerdings extrem selten. Und wenn verwende ich Jeansnadeln.
Auch für Binding verwende ich keinen speziellen Nähmaschinenfuß, sondern meinen Pwnähfuß.
..... leider konnte ich deine speziellen Fragen nicht beantworten. _________________ LG Anja |
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Nicki47
Anmeldungsdatum: 15.01.2016 Beiträge: 2090 Wohnort: 74906
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Verfasst am: 01.05.2019, 10:46 Titel: |
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Moin tigerle,
selbst die besten Nadeln können brechen, wenn man an manchen stellen zu forsch drüber näht.
Schmetz und Co habe Ich für alle Maschinen. Es gibt die Jeansnadeln die Ich für dein Projekt auch verwenden würde.
An den dicken stellen solltest du vorsichtiger , sprich langsamer drüber nähen.
Das mache Ich heute noch so, je nachdem wie dick die Stelle ist.
Der Fuß, den du hier im Link gezeigt hast, scheint ein BerninaFuß zu sein. Die sehen alle anders aus. Beim 1/4 Inch nähen, so wie im Bild gezeigt, steht der Fuß so, das du bündig mit dem Inneren Teil deines Fußes in einem bist. Ganze Fußbreite ist 1 cm NZ. 1/4 Inch ist so 0,6 noch mal was.
Auch für deine MAschien gibt es Füße die du für Quilten verwenden kannst.
Es gibt für diese Maschinen Sets, 5 mm breite Naht, in einem Setpreis.
Ich denke mal das deine Maschienne
Da Dir Nadeln abgebrochen sind, bitte unten mal auf machen und schauen ob da was hinterlassen wurde. Sonsttttttttttttt gehts schief. KAnn passieren , muss nicht.
lg Nicki _________________ Meine Ruhe ist mir heilig, nur Verrückte habens eilig  |
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Brigie

Anmeldungsdatum: 01.04.2008 Beiträge: 395 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 01.05.2019, 10:59 Titel: |
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Mir brechen Nadeln meist dann ab, wenn ich irgendwie am Stoff ziehe. Grade wenn es sehr dicke Lagen sind, die schwer unterm Nähfuß durchgehen, neige ich dazu, zu schieben / ziehen. Dadurch wird die Nadel etwas gebogen und trifft dann beim Abwärtsgang nicht das Loch in der Stichplatte, sondern grade den Rand, und schon gibts Bruch.
Deswegen bin ich dazu übergegangen, an solchen kritischen Stellen nur mehr mit dem Handrad Stich für Stich zu nähen. Das geht dann zwar sehr langsam, aber seitdem halten meine Nadeln auch länger.
Dass es dir früher nie so passiert ist und jetzt öfter, kann daran liegen dass sich dein Bewegungs-Ablauf verändert hat. _________________ Liebe Grüße, Brigitte
______________________________________
Elen sila lumenn' omentielvo - Ein Stern leuchtet über der Stunde unserer Begegnung
J.R.R. Tolkien |
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Selbermacherin

Anmeldungsdatum: 27.01.2011 Beiträge: 1645 Wohnort: 50 km nördlich von Hamburg
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Verfasst am: 01.05.2019, 11:17 Titel: |
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Wie schon einige geschrieben haben:
Auch ich denke, dass es die Qualität der Nadeln UND die Nähgeschwindigkeit sind
Ich selbst nutze nur noch Schmetzt Nadeln denn damit hab ich die besten Erfahrungen gemacht (bei den anderen hatte ich auch ziemlichen Verschleiss bei Jeansprojekten *hüstel*)
Und dann hab ich eben auch einsehen müssen, dass ich bei vielen Lagen Jeans Wirklich LAANNGSAAAM nähen muss und zum Teil auch wirklich nur mit dem Handrad drehe...
Tja so isses eben
Susanne _________________ "If the fabric is still ugly, you haven't cut it small enough"
Bonnie Hunter
mein blog: http://selbermacherin.blogspot.de/
mein shop: www.nordSeife.de |
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Kolibri
Anmeldungsdatum: 07.11.2015 Beiträge: 634 Wohnort: zwischen M und EBE und ED
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Verfasst am: 01.05.2019, 11:20 Titel: |
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Hallo Tigerface,
der im Link abgebildete Fuß ist der Obertransportfuß von Bernina. Ich setze ihn an meiner Artista 180 ein, die noch nicht den eingebauten Obertransport hat.
Ab und zu brechen auch bei mir die sehr guten Schmetznadeln, aber einen Zusammenhang mit dem Alter konnte ich noch nicht feststellen.
Beim Übernähen von dicken Nähten, kommt es zu einer Schrägstellung des Nähfußes, denn das vordere Ende "erklimmt" die dicke Naht, während das hintere Ende noch auf der dünneren Lage liegt. Dann kann es zu Problemen beim Stofftransport kommen, wie es Brigie beschrieben hat, und dabei brechen mir ab und zu Nadeln.
Ich schiebe dann unter das hintere Nähfußende ein Stück Pappe, damit der Fuß waagrecht bleibt.
Beim Übergang von der dicken Naht zur wieder dünneren Stofflage kommt die Pappe unter das vordere Fußende. _________________ Herzliche Grüße
Ilonka
Meine Nähmaschine ist geduldiger als ich. |
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Tigerface
Anmeldungsdatum: 26.04.2019 Beiträge: 973
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Verfasst am: 01.05.2019, 11:36 Titel: |
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Dankeschön ihr Lieben!
Tinchen34: ja das ist mir schon klar, dass nur dann Antwort gegeben wird, "wenn man etwas zu sagen hat."
Aber wnen du bei einer schönen Arbeit 100 Antworten bekommst anstelle von 5, dann freut dich dass doch 100 Mal, selbst wenn es die gleichen Wörter / Sätze sind.
ciege: Ja Jeansnadeln hatte ich in Gebrauch und eben auch Ledernadeln. Ledernadeln wurden mir vor X jahren in einem Fachgeschäft empfohlen für Jeans, weil sie etwas anders geformt sind in der Spitze. Darum hab ich sie auch immer hier.
Nicki: dankeschön und auch dankeschön für die PN. Das hilft mir schon mal weiter. Hier bei euren Fotos sehe ich immer mal Dinge, die ich noch nicht kenne und dann frage ich.
Über deinen Link bin ich auch auf einen Obertransportfuß gestolpert, den kenne ich auch noch nicht. Wenn man damit arbeitet, wird dann der untere Transporteur außer Betrieb gesetzt?
Brigie: du hast mir glaube ich, das Schlüsselerlebnis beschert!
Bewegungsabläufe! Ja sicher! Als ich das letzte Mal viel genäht habe, das ist schon einige Zeit her und meine Hände waren noch tipptopp! Nun plagt mich die Arthrose in beiden Daumensattelgelenken und man nimmt doch irgendwie eine Schonhaltung ein.
Mit langsam Pedal treten habe ich es versucht, war aber wohl teilweise nicht langsam genug. Und auch mit dem Handrad habe ich es versucht. Und jetzt das Aber: an diesen Stellen habe ich hin (Handrad), zurück und nochmal hin genäht, also dreifach an den dicken Lagen. Beim Rückwärtsgang muss ich an meiner Maschine den Hebel halten, der springt sonst von allein zurück. Und dafür fehlt dann eine Hand. Irgendwie jedenfalls.
Und dann macht es "plitsch" und die nächste Nadel gekillt.
Also muss ich mir genau DA etwas einfallen lassen.
Und ja danke aufs Aufmerksam machen, es sind keine Nadelstückchen unten durch gefallen, das habe ich bei jedem Bruch nachgesehen.
Liebe Susanne: du hast just im Moment geschrieben, da ich schon hier mit der Antwort angefangen habe. Auch dir ein Dankeschön!
Ergo: bei Schmetz Nadeln bleiben. Dass die chinesischen absoluter Müll sind, habe ich vor X jahren schon gemerkt und sie entworgt, bevor ich mich weiter darüber ärgere.
Und angewöhnen, langsam zu nähen, Nadeln und Nerven werden es mir danken.
Dankeschön! _________________ Lieber Gruß Annette
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doro-patch

Anmeldungsdatum: 18.11.2008 Beiträge: 760 Wohnort: nahe Aschaffenburg
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Verfasst am: 01.05.2019, 21:52 Titel: |
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Ich habe vor einigen Jahren viel mit altem Jeans genäht. Und dabei auch teilweise 4 und mehr Lagen übereinander gehabt. Da ich teilweise auch Stichaussetzer hatte habe ich mir damals 130er Nähnadeln von Schmetz besorgt 8Gibts leider nur sehr selten im Einzelhandel - alternativ sind auch 120er Jeansnadeln. Die sind in der Regel auch noch extra gehärtet für den Einsatz bei harten Jeansstoffen). Die haben einen besonders dicken Schaft.
Der dicke Schaft hat noch eine andere wichtige Funktion. Weil er dicker ist nimmt er auch besser dicke Nähgarne auf, die oft bei der Verarbeitung von Jeans verwendet werden. Es ist nämlich wichtig, das der Faden sich ganz in die Rille der Nähnadel legen kann. Geht das nicht entsteht ein höherer Zug auf die Nadel, da der Faden nicht gut gleiten kann beim Nähen. Das kann zu Nadelbruch, Stichfehlern oder Fadenriss führen.
Aber manchmal packen auch sie die Lagen nicht. Das kann bei altem Jeans auch daran liegen, das der Stoff leicht verfilzt und verdichtet ist durch den vorherigen Gebrauch. Bei mir hat dann nur geholfen mit dem Handrad weiter zu nähen.
Manchmal hilft es auch das Füsschen kurz zu heben und das Nähstück vorsichtig einen viertel bis einen halben Millimeter (also nur ein Fädchen) weiter zu schieben. Warum ich das schreibe obwohl viele das vielleicht für unmöglich halten. Ich habe die Erfahrung selber gemacht. Es kann passieren das man bei Jeans genau auf einen Faden trifft. Ist jetzt die Nadelspitze leicht stumpf, dann kann sie nicht durch den Faden dringen, die Nadel verhakt sich und bricht. Schiebt man jetzt das Stoffstück minimalst vor, dann kann die Nadel an dem Faden vorbegleiten und durch den Stoff dringen.
Zuletzt bearbeitet von doro-patch am 02.05.2019, 09:57, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am: 01.05.2019, 21:52 Titel: Werbung |
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