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nähspule

Anmeldungsdatum: 27.11.2008 Beiträge: 9583 Wohnort: Elbmarschen (das ist nördlich von HH)
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Verfasst am: 15.05.2017, 22:01 Titel: |
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Was? Ich wußte ja gar nicht, daß wir hier so viel Bekleidungsnähwissen haben, ist ja geil.
Mit Kleidung fing bei mir ja alles an und was soll ich sagen? Ich machte es gerne, meine Kinder sahen immer toll in den Sachen aus, mehr als ein T-Shirt kriege ich für mich aber nicht hin. Ich weiß einfach nicht woran es liegt, aber bei mir messe ich und suche dann beim Schnitt das Maß und wenn ich´s genäht habe, ist´s zu groß oder viel zu klein oder alles Mist.
Wenn ich mal wieder Klamotten nähe und Rat brauche, dann weiß ich ja jetzt, wer mir eventuell helfen kann. _________________ Liebe Grüße,
Nana |
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Verfasst am: 15.05.2017, 22:01 Titel: Werbung |
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Winterkind
Anmeldungsdatum: 19.02.2010 Beiträge: 1661 Wohnort: Gablingen bei Augsburg
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Verfasst am: 15.05.2017, 22:21 Titel: |
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Vielen Dank für Eure Tipps. Ich hab mich jetzt für eine Größe entschieden. Und es ist tatsächlich Größe 48.
Meine Hosen trage ich in Größe 38/40.
Aber ich habs so gemacht, wie ihr empfohlen habt. Und nehme jetzt diese Größe. Hab nur Probleme mit der Länge. Da muss ich gewaltig kürzen. _________________ Liebe Grüße
Andrea (eine ewige Anfängerin)
Nutze die Talente, die du hast. Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
(Henry van Dyke)
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cailin

Anmeldungsdatum: 18.11.2014 Beiträge: 6405
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Verfasst am: 15.05.2017, 22:38 Titel: |
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viel Glück damit. |
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doro-patch

Anmeldungsdatum: 18.11.2008 Beiträge: 760 Wohnort: nahe Aschaffenburg
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Verfasst am: 15.05.2017, 23:41 Titel: |
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Es ist immer ein herantasten an die richtige Passform. Jeder Mensch ist anders gebaut und daher kann ein gekaufter Schnitt nur auf den Durchschnitt eingehen.
Das man am Oberkörper eine größere oder kleinere Größe als am Unterkörper hat das ist nicht ungewöhnlich. Und da ist das Selbernähen eine tolle Möglichkeit das auszugleichen. Es kann Dir aber auch bei einem Hosenschnitt passieren, das Dir eine Nummer größer oder kleiner besser passt. (Denn jeder Hosenschnitt fällt anders aus und es kommt auch auf den verwendeten Stoff an.)
Wenn Du dann aber einen Schnitt gefunden hast, der Dir gut passt, dann kannst Du ihn immer wieder verwenden (mit einer ähnlichen Stoffart). Dann kannst Du dir Teilungsnähte, z. B. für Teile in Patchwork-Optik einbauen. Oder mal einen Schmetterlingsärmel annähen. Oder einen Abnäher versetzen. Das Grundmodell bleibt dabei gleich, denn deine Figur ändert sich ja nicht.
Anders macht es Burda auch nicht. Kuck Dir mal von den Modellen in einem Heft die technischen Zeichnungen an. Und kuck mal, welche Nahtlinie Du für die einzelnen Modelle nehmen sollst. Und siehe da: es sind oft mehrere Modelle, die alle aus dem gleichen Schnitt genäht werden. Nur mit den Längen, Ärmel und Details wird gespielt. Hab gerade 40 Stück aus den letzten Jahren geschenkt bekommen und in jedem Heft ist es so. Die Modelle sehen nur durch die Stoffe und die kleinen Veränderungen so unterschiedlich aus.
Bei mir ist es übrigens mit der Größe noch spannender. Ich habe im Rücken eine kleinere Größe wie vorne an der Brust (Oberweite) und am Bauch noch ein oder zwei Nummern größer. Taillierte Teile brauch ich mir gar nicht anzutun (vorne wohlgemerkt) Da würde dann oben zuviel Luft im Schnitt sein..... Du glaubst gar nicht wie froh ich bin, das ich das Schnittzeichnen mal gelernt habe.
Ein schönes Beispiel ist übrigens ein Jeansjackenschnitt den ich mir vor über 15 Jahren mal erarbeitet habe. Von hinten und um die Brust herum passt er immer noch, aber vorne habe ich einen Bauch entwickelt, den muß ich mir in den Schnitt reinbasteln. Und für so eine Figur kriegste nix von der Stange (zumindestens nicht wenn es aus nichtdehnbaren Stoffen ist.) |
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cailin

Anmeldungsdatum: 18.11.2014 Beiträge: 6405
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Verfasst am: 16.05.2017, 09:12 Titel: |
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ich bewundere dich, das du da noch den Nerv zu hast..
nachdem ich beruflich irgendwann auf Computer-Schnitt-erstellung übergegangen bin, grenzt Schnitte von Hand machen fast schon an "hass".. es nervt mich echt..
sollte ich irgendwann aus irgendwelchen Gründen wieder mehr Kleidung nähen, spiele ich mit dem Gedanken mir das Fittingly sew zu holen..
ich hab Frau Strenge dieses Jahr bei einer Schulung kennengelernt und mal reingeschaut.. war schon verlockend..
Momentan komm ich grad eh kaum zum Nähen.. jetzt ist Sommer.. nu ist Draußen Sein angesagt. |
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doro-patch

Anmeldungsdatum: 18.11.2008 Beiträge: 760 Wohnort: nahe Aschaffenburg
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Verfasst am: 16.05.2017, 13:25 Titel: |
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Viel mache ich kleidungstechnisch im Moment auch nicht, aber mein Kleiderschrank bräuchte dringend mal eine Auffrischung. Schöne Stoffe habe ich auch noch etliche. Nur die Motivation will sich momentan so gar nicht einstellen. Und das was man derzeit kaufen kann ist entweder viel zu teuer oder mir gefallen die Schnitte und Stoffe so gar nicht.
Als ich 91/92 auf der Bekleidungsfachschule in Aschaffenburg war, da fing das mit den Computern gerade erst an. Wir haben an einem riesen Plotter und den dazugehörigen Computern Schnittlagepläne gemacht. Das war noch recht mühsam, die Maus war gerade erst neu erfunden worden. Die Schnitte haben wir alle von Hand gezeichnet.
Das Programm hört sich interessant an. Wenn jemand schon etwas Erfahrung in dem Bereich hat, dann beschleunigt es natürlich die Schnitterstellung. Vor allem, wenn ich ganz neu einen Schnitt erstellen will. Wenn ich aber einen Schnitt habe, von dem ich weiß, das er im großen und ganzen passt, dann bin ich glaub ich mit der Hand genauso schnell. Ha ja früher auch ein und denselben Schnitt für mehrere Modelle verwendet. Fiel gar nicht auf. Und wieweit das Programm auf so krumme Figuren wie meine eingehen kann, das muß dann erstmal ausprobiert werden. |
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cailin

Anmeldungsdatum: 18.11.2014 Beiträge: 6405
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Verfasst am: 16.05.2017, 13:39 Titel: |
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Siehste Doro,
ich war 93-96 auf der Fachschule in Stuttgart, da gab es zwar schon das 1 System aber man glaubte noch nicht dran, somit waren die Stunden daran echt minimal.. meinen Ersten Job hab ich auch noch "von Hand gemacht"
beim 2ten gab es dann ne Einführung ins System.
in den letzten 20 Jahren habe ich an 3 verschiedenen Systemen gearbeitet..
nachdem ich jetzt fast 9 Jahre raus bin, könnte ich keines mehr..
ich glaube, mit ein wenig Übung lässt sich das programm gut händeln.. ist ja für Hobbyschneiderinnen gedacht. |
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doro-patch

Anmeldungsdatum: 18.11.2008 Beiträge: 760 Wohnort: nahe Aschaffenburg
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Verfasst am: 16.05.2017, 13:51 Titel: |
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Was Frau einmal gelernt hat, das verlernt sie nicht. Sie muß nur wenn die Zeit gekommen ist im Hirnkasterl das richtige Schublädchen öffnen. Dauert halt ein bischen länger, als wenn man noch in Übung ist. Hab ja in dem Beruf nie arbeiten können und das immer nur privat weiterverfolgt. Da bin ich bestimmt nicht die schnellste wenn ich mal anfange.
Bei uns auf der Schule war mal eine Technikausstellung, da haben sie ein System gezeigt das noch in der Entwicklung war. Und zwar um Körper abzuscannen und anhand dieser Daten Schnitte für Maßkonfektion zu erstellen. Das hat zu dem Zeitpunkt nur bei ganz einfachen Teilen funktioniert. Heute gibt es (soweit ich gehört habe) tatsächlich Kabinen, da geht man rein, wird vom Compi ausgemessen und der bastelt dann einen Schnitt für ein Sakko, Hose oder Hemd die kann man sich dann liefern lassen oder im Laden abholen. Schon ganz schön krass. |
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